Neugierig auf das, was Menschen bewegt.
Über Gedanken, Begegnungen und den Blick auf das, was möglich ist.
Über Gedanken, Begegnungen und den Blick auf das, was möglich ist.
THE HUMAN / 01Mich interessiert, wie Menschen denken, was sie antreibt und wie sie die Welt sehen. Jede Begegnung kann den eigenen Blick erweitern. Manchmal reicht ein Gespräch, um eine Frage anders zu stellen oder einen neuen Zusammenhang zu erkennen.
Ich mag solche Momente. Sie erinnern mich daran, dass wir die Welt nie nur aus einer Perspektive betrachten müssen.
Sprache spielt für mich eine besondere Rolle. Ich freue mich über einen Satz, der einen Gedanken genau trifft, und spreche gern in Bildern. Sie helfen mir, Zusammenhänge zu beschreiben und anderen eine Vorstellung davon zu geben, was ich sehe.
Oft entwickle ich meine Gedanken erst im Gespräch. Ich stelle Fragen, formuliere eine Idee, denke weiter und höre, wie andere darauf reagieren. So entstehen für mich neue Sichtweisen, Lösungen und manchmal auch Fragen, an die ich vorher nicht gedacht habe.
Mir wurde immer wieder gesagt, ich solle mich auf eine Sache konzentrieren. Dabei kann ich mich sehr gut auf ein Thema fokussieren, wenn es meine Aufmerksamkeit braucht. Was mich darüber hinaus antreibt, ist die Vielfalt.
Mich interessieren unterschiedliche Themen, Menschen und Perspektiven. Ich möchte verstehen, wie Dinge funktionieren und welche Verbindungen zwischen ihnen bestehen. Oft entstehen gerade daraus neue Ideen und Lösungen.
Diese Neugier begleitet mich durch meine beruflichen Aufgaben, beim Sport und in Gesprächen mit Menschen, deren Erfahrungen sich von meinen unterscheiden.

Mich beschäftigt oft eine Frage: Was wäre, wenn es funktioniert?
Viele sprechen schnell darüber, was gegen eine Idee spricht und warum etwas schwierig werden könnte. Das ist wichtig. Aber mich interessiert viel mehr, was möglich wird, wenn wir einem Gedanken Raum geben und ihn aussprechen.
Vielleicht liegt gerade darin manchmal eine Angst: Was würde es bedeuten, wenn die eigene Idee tatsächlich Wirklichkeit wird?
Meine Oma hat mir einmal sinngemäß gesagt, ich solle auf meine Gedanken und die Ideen achten, die ich ausspreche. Sie könnten Wirklichkeit werden. Sie wollte mir damit Mut machen, keine Angst vor Entwicklung und Erfolg zu haben.
Dieser Gedanke begleitet mich. Denn eine Idee auszusprechen kann der Anfang von etwas sein, das vorher noch nicht vorstellbar war.
Was mich an Menschen interessiert, sind nicht zuerst ihre Titel oder Positionen. Es sind ihre Geschichten, ihre Entscheidungen und die Gedanken dahinter.
Ich hatte das Glück, vielen großartigen Menschen zu begegnen. Einige begleiten mich über lange Zeit, andere haben meinen Blick in einem einzigen Gespräch verändert. Auch deshalb bleibe ich neugierig auf die Menschen, die ich noch kennenlernen werde.
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